The Great Ocean Road (27.09.11- 4.10.11)

Nachdem wir unsere To- Do- List, die wir für die drei Wochen Schulferien bekamen, abgearbeitet hatten bekamen wir spontan ein paar Tage frei. Wir machten uns auf den Weg entlang der Südküste (Torquay bis Warrnambool).

Trotz des vielen Regens und des starken Windes genoss ich die freien Tage sehr :

 

Als erstes übernachteten wir mit Pius vollgepackten Auto und unser exquisiten Campingausrüstung (Aldi Sechsmannzelt, Aldi Luftmatratzen, Aldi Schlafsack, Geschirr aus der Schule) auf einem Campingplatz in Geelong.

Am nächsten Morgen ging es dann nach Torquay (bekannt als offizieller Anfang der berühmten „Great Ocean Road“, ca. 95 Kilometer südwestlich von Melbourne gelegen). In Torquay, auch bekannt als DIE Surferstadt schlecht hin, gingen wir in einen Secondhand- Surfladen.

Nicht weit von dort liegt die Ferienstadt Anglesea. Bekannt für seine auf einem Golfplatz grasenden Kängurus konnten auch wir über die australischen Hüpfer staunen.

Auf dem Weg nach Lorne wo wir einen Spaziergang durch den Regenwald zu den Eskine Wasserfällen machten, sahen wir einige Surfer.

Entlang der Küste hatten wir tolle Ausblicke auf Meer- und Bergszenerie.

Auf der Grey Griver Road Richtung Warrnambool entdeckten wir viele auf den Bäumen freilebenden Koala. Ich war begeistert und konnte gar nicht mehr aufhören zu gucken, als ich knappe fünf Schritte entfernt direkt vor einem mich anschauenden Koala stand.

Eigentlich wollte ich in den Otway National Park um dort den 300 jährigen turmhohen „Big Tree“ zu bestaunen, doch leider machte uns das Wetter einen Stich durch die Rechnung.

Als es halbwegs aufgehört hatte zu regnen erreichten wir das Highlight unserer Tour. Die 12 Apostel (verschiedene Felsen) lagen still und friedlich im stürmenden Meer.

Die letzte Nacht auf einem „Caravan park“ am Strand (wir hatten Glück und konnten unser Zelt eigentlich immer in der Nähe von Strand und Meer legal aufschlagen) war so kalt und die Great Ocean Road auch eigentlich zuende, dass wir spontan beschlossen übers Wochenende nach Adelaide zu anderen FJAlern zu fahren.

Nach sieben Stunden Autofahrt kamen wir müde bei Philips und Jonas WG (direkt am Meer) an.

Die Beiden hatten schon in Deutschland beschlossen, da sie aufgrund ihrer zweier WG nicht viel zum englisch sprechen kommen würden, nur englisch untereinander zu sprechen. So war es für uns eine Umstellung plötzlich unter lauter Deutschen auf englisch zu kommunizieren.

Wir fünf Freiwilligen waren über das „Englischspiel“ geteilter Meinung. Erst fand ich das ganze Getue eher etwas gestelzt und lächerlich, aber dann begann ich mich daran zu gewöhnen und schon bald war ich viel mehr im Englischfluss drin als zuvor. Ich war sogar so überzeugt davon, dass ich Pius und Constantin vorschlug in Zukunft das gleiche auszuprobieren um noch besser in die Sprache reinzukommen. Sie waren eher weniger begeistert.Sie bezweifelten, dass man ernste Probleme einander wirklich auf englisch mitteilen würde. Ich will doch nur endlich auf englisch träumen!

Die gemeinsamen Tage mit unseren Kumpanen waren nett. Sogar das Wetter wurde besser, sodass wir nach unserer „Clubbingnight“ am Vorabend, Adelaide am Sonntag Nachmittag im Sonnenschein erleben konnten. Die angeblich älteste Einkaufsstraße Australiens in Adelaide wirkte recht modern und der Fluss überzeugte mich auch nicht sonderlich.Wird Melbourne meine Lieblingsstadt in Australien bleiben? Adelaide ist einfach ganz anders als Melbourne, viel ruhiger und kleiner.

In einer kleinen Ausstellung über Aborigines erzählte uns eine Einheimische über ihre Kultur. Sie erklärte die Aboriginalkunst und wir schauten einen Film über die Herstellung des Digiridoos.

Abends saßen wir am Strand und ich genoss den wunderschönen tiefroten Sonnenuntergang.

Die Jungen nutzten den schönen Augenblick für eine Fotosession im Sonnenlicht.

Später ging es dann nach Victor Habour (bekannt für Wale im Frühling). Dort machten wir einen kurzen Stopp am Meer und hielten nach Walen ausschaue. Tatsächlich sahen wir auch einen in der Ferne, waren uns dann aber auf den zweiten Blick nicht sicher ob es sich nicht doch nur um einen großen Stein im Wasser handelt.

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Kommentare: 2
  • #1

    gerhard (Donnerstag, 22 Dezember 2011 16:07)

    hi jannika, habe nach langer zeit erstmals reingeguckt, gute erlebnisse, viel spass weiter
    gerhard-rheine

  • #2

    Juicers Reviews (Mittwoch, 10 April 2013 09:30)

    I just shared this upon Myspace! My buddies will definitely enjoy it!